SULFIKA® SNP + Zn

Umfang und Art der Anwendung

SULFIKA SNP + Zn kann in jeder Entwicklungsphase der Pflanze auf jede Art der gepflanzten perennierenden und einjährigen Pflanze für die Entfernung des latenten und offensichtlichen Defizits von Schwefel und Phosphor appliziert werden. Am besten bewährt sich die Anwendung in der frühen Entwicklungsphase und in der Zeit des größten Wachstums, wo gut auch die pilztötende Nebenwirkung von Schwefel genutzt werden kann.

Stickstoff N - 4%
Phosphor P2O5 - 13%
Schwefel S - 20%
Zink Zn - 2,5%
pH 5,5-7,5

Verpackung

Ein Jahr alt:

  • Gerste
  • Hafer
  • Kartoffel
  • Mais
  • Mohn
  • Roggen
  • Senf
  • Sonnenblume
  • Weizen
  • Winterraps
  • Zuckerrübe

Staude:

  • Hopfen
  • Waldbeständen
  • Weinrebe

Der Dünger kann mit stickstoffhaltigen Flüssigkeitsdüngern appliziert werden, z.B. mit DAM 390, mit der Lösung des Harnstoffes. Es wird nicht empfohlen mit den Düngern zu vermischen, welche Magnesium und Kalzium umfassen.

Wirkung

Schwefel beeinflusst den Stickstoffmetabolismus und zählt zu den unentbehrlichen Elementen für die Biosynthese von Eiweiß. Schwefel ist Bestandteil der Aminosäuren, Enzyme, Vitamine, Glykoside und weiterer Verbindungen, welche die pflanzlichen Verteidigungsmechanismen beeinflussen. Mangel an Schwefel wirkt sich negativ bereits seit den frühen Phasen des Wachstums bis zum Heranreifen und verringert bedeutend sowohl die Früchteproduktion als auch ihre Qualität. Phosphor ist unentbehrliches Element sowohl für Energieübertragung, als auch für weitere biochemische Reaktionen, welchen vor allem die Samenbildung beeinflussen. An den Mangel an Phosphor sind am empfindlichsten die Pflanzen in der frühen Wachstumsphase. Zink hat positiven Einfluss auf die Bildung des Wurzelsystems, erhöht die Intensität der Photosynthese und beteiligt sich an der Erhöhung der Widerstandskraft der Pflanzen gegen die negativen Einflüsse (Trockenheit, Hagel, Beschädigung durch Pestizide u.a.).

Dosieren

Die empfohlene Dosis der Dünger, die unten angegeben sind, können mit Wasser von 200 l bis zu 1000 l je nach dem Typ der Sprinkleranlage und dem Zustand der Pflanze verdünnt werden. Wenn wir die Boden und Pflanzenanalyse zur Verfügung haben, passen wir das dosieren an die Ergebnisse der Analysen. Vor dem Füllen in die Sprinkleranlage soll der Dünger gründlich verrührt werden. Während der Applikation ist es nötig, dass der Mischer der Sprinkleranlage im Betrieb ist.

Die empfohlene Dosis für perennierende und einjährige Früchte: 4-5 kg/ha, nach 14-21 Tagen kann das Besprühen wiederholt werden. Einmaliges Überdosieren des Düngers muss nicht phytotoxisch sein.

Lagerung

Der Dünger wir in Originalverpackung in trockenen, verschließbaren Lagerräumen gelagert, bei der Temperatur von +5 bis +30 °C.

Entscheidung zur Registrierung von Düngemitteln

nr. 4424